Der  Gasteiner Heilstollen erweckt mich zu neuem Leben.

 

Kur in Gastein heißt für mich einerseits 3 Wochen Kurhotel mit Vollpension und sehr vielen 

Wassertherapien. Ein Traum, immer Badewassertemperatur in riesigen Becken. Toll,

großartig. Moorpackungen, Rückenschule und leichte Massage von kompetenten Fachkräften.  

Als Hausfrau und Mutter weiß man die Vollpension besonders zu schätzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum anderen verstehe ich unter Gastein den „Gasteiner Heilstollen“.

10 mal Zugfahrt in einen, nein „meinen“ warmen Berg. 10 Fahrten auf drei Wochen verteilt,

oder 5 Fahrten in 10 Tagen… ich habe alles schon einmal ausprobiert. Am besten ist der  

Gedanke immer im Oktober oder November.  Der Frühling und der Sommer sind ja meine

Jahreszeiten, warm, viel Sonne, schwimmen und ein eher leichtes Gefühl im Körper. Der

Herbst kommt und meine Couchzeit beginnt. Kälte, Nässe, Nebel, Schmerzen, alles tut viel

mehr weh als sonst im Jahr. In dieser Zeit sitze ich sehr gerne in meiner Höhle. Der warme  

Berg in Gastein lässt sich nur schwer mit Worten beschreiben, es ist eher das starke

Gefühl, das dort so stark auf mich einwirkt. Ich stehe absolut auf Wärme und Steine.

Leider durfte ich noch nie im Heilstollen überwintern, so wie ein Bär in seiner Höhle.

Da arbeite ich aber noch daran!